Politik und Bürokratie

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Das Dromedar ist ein wichtiges Nutztier der Nomaden
Zelt in der marokkanischen Sahara, angeblich von Tuareg, so nennen sie sich für die Touristen, doch in Marokko gibt es keine Tuareg

Für Kleinbetriebe werden die bürokratischen Hürden und die Auflagen immer schwerer zu bewältigen. Immer mehr Kleinbetriebe geben auf, während andere Betriebe sich ausweiten, was nicht immer im Sinne des Tierwohles ist. (Andererseits dürfen wir hier nicht dem Stereotyp verfallen, das Tierwohl mit Kleinbetrieben gleichsetzt.)

Das Schließen kleiner Schlachthöfe und die Hürden für eine Hofschlachtung führen zu vermehrten Tiertransporten, was keineswegs im Sinne des Tierwohls ist.

Innenansicht desselben Zeltes

In vielen Ländern werden Nomaden in ihren Wanderungen eingeschränkt. Auch nationale Grenzen sind nicht überall leicht zu überschreiten mit den Weidetieren, sodass frühere Weidegebiete bisweilen nicht mehr erreichbar sind und sodass auch die Anpassung an ökologische Veränderungen wie den Klimawandel behindert wird. Es gibt auch das bekannte Stereotyp, Nomadismus sei rückständig. Natürlich ist er das nicht, im Gegenteil, er bietet Antworten auf viele Fragen der Moderne. Nomaden sind nur nicht so leicht zu kontrollieren wie sesshafte Menschen. Deshalb gibt es von politischer Seite Interessen, sie zu verleumden und ihre Wanderungen einzuschränken. Wenn wir die Gründe verstanden haben, können wir den Verleumdungen entgegentreten.

Ziegen auf dem Heimweg vom Grasen in Rajasthan