Probleme und Lösungen > Klimawandel

Der Klimawandel findet auf der Erde zwar schon seit ihrem Entstehen statt und hat seit Anbeginn der Menschheit seine Folgen für alle naturverbundenen Wirtschaftsweisen. Aber der menschliche Einfluss, der mit dem Ausstoß von Kohlenstoffdioxid, Lachgas und anderen Gasen den natürlichen Treibhauseffekt erhöht, trägt nachweislich zu einem vermehrten Anstieg der Temperatur bei, was die Weidewirtschaft vor verstärkte Herausforderungen stellt.
Nun versuchen Industrieunternehmen gerne, die Schuld am Klimawandel von sich abzuschieben und verbreiten Hetzpropaganda, die den Tieren und damit der Tierhaltung die Schuld zuschieben wollen. Es ist zwar richtig, dass Tiere einschließlich des Menschen Kohlenstoffdioxid ausatmen, aber das ist nicht klimarelevant; wir haben ja bereits in der Grundschule gelernt, dass es Teil eines Kreislaufs ist und somit den Gehalt in der Atmosphäre allenfalls kurzfristig erhöht. Das von Wiederkäuern seit 30 Millionen Jahren ausgestoßene Methan ist nur von untergeordneter Bedeutung, denn es wird in 10-12 Jahren abgebaut, akkumuliert sich also nicht.
Nomaden sind durch ihre Wanderungen relativ gut anpassungsfähig an ökologische Veränderungen. Das setzt allerdings freie Beweglichkeit voraus. Im Zusammenhang mit politischen Einschränkungen und anderweitiger Flächennutzung können die Klimaveränderungen (unabhängig von ihren Ursachen) fatal sein. Sesshafte Tierhaltung hat nicht dieselbe Resilienz gegenüber ökologischen Veränderungen zu bieten wie Wandertierhaltung. So gesehen, ist das mobile Hirtentum bereits in der Zukunft angelangt.
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