Werte > Soziales Netz

Die Weidewirtschaft ist immer sozial eingebunden und eine Bereicherung fürs Sozialleben. Weidende Tiere beleben die Dorfstruktur. Nomaden treiben auch Handel und transportieren somit als Dienstleistung Waren. Wanderschäfer verbringen zwar viel Zeit ohne andere Menschen, weiden aber auf Flächen von Landwirten oder auch mal von Organisationen und sind dadurch sozial eingebunden. Die Produkte der Weidewirtschaft werden manchmal auf Märkten oder ab Hof verkauft – bis hin zu Gastwirtschaft auf manchen Betrieben – und tragen dann zum sozialen Austausch bei. Außerdem sind viele Menschen begeistert, wenn sie einem Hirten mit seiner Herde begegnen. Hirtentum ist vielerorts ein angestammter Teil der Kultur und bewahrt somit überlieferte Kulturgüter. Das Halten von Herdenschutzhunden wegen einer Überpopulation an Wölfen kann allerdings das gute Verhältnis zu den Nachbarn belasten.
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