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Das zutrauliche Engadinerschaf („besch da pader“, „Paterschaf“) hat seine Ursprungsverbreitung im Unterengadin und in den angrenzenden Gebieten Italiens und Österreichs.
Seine Abstammung geht auf lokale Schläge, das Bergamasker- und das Steinschaf, zurück.
In den 80er Jahren wäre die Rasse beinahe ausgestorben, aber dank den Bemühungen der Schweizer Stiftung ProSpecieRara und der Ausweitung des Zuchtgebietes über die ganze Schweiz konnten sich die Bestände signifikant erholen.

Das Exterieur des Bergschafes reicht von fuchsbrauner bis schwarzer Farbe, mit grober Bewollung, die die Haut sehr lang vor Nässe schützt. Darüber verfügt es über auffallend lange, hängende Ohren und eine Ramsnase.
Das freundliche, zutrauliche Schaf hat einen guten Zusammenhalt in der Herde und lässt sich gut führen und „drücken“. Diese Eigenschaften machen es ideal im Berg.
Dazu ist es sehr geländegängig und eignet sich durch sein ziegenähnliches Fressverhalten sehr gut im Kampf gegen Verbuschung; Stichwort Grünerle.
Dieses Fressverhalten wird von der Aue an ihr Lamm weitergegeben, und kann verstärkt werden.
Ein robustes, unkompliziertes Schaf mit hoher Fruchtbarkeit:
- lange Lebensdauer;
- widerstandsfähige Klauen, geringe Anfälligkeit auf Moderhinke;
- Fähigkeit zur Entbuschung durch Blätter- und Rindenverzehr;
- geländegängig;
- hervorragender Mutterinstinkt, gute Milchleistung;
- hohe Zutraulichkeit, einfaches Handling.

… und, je nach Halter, sehr verschmust.
Ich kann mir vorstellen, das sie auch in der tiergestützen Therapie hilfreich sind.
Daniela Vyas (व्यास)
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