Eine Sucht – man will es immer wieder

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Schafe auf der Alp

Mit Schafen den Sommer im Berg verbringen, ist eine Sucht – auch wenn der Sommer schlecht war – man will immer wieder gehen – und die Schafe auch.

Hirten, die mit anderen Tieren im Berg sind, sehen das sicher genauso.

Für mich bedeutet es eine gewisse Freiheit, im Berg zu sein, ich bin draußen, arbeite mit Tieren und bin nicht abhängig von Strom oder Wlan.

Filz vom Walliser Schwarznasenschaf

Wir arbeiten hauptsächlich mit Schafen, die schon seit Generationen bei uns im Berg verbringen. Es ist schön, alte Gesichter wieder zu sehen, man freut sich, wenn sie im Berg aufleben. Dort sind sie, den Widrigkeiten zum Trotz, glücklich. Zumindest hat man den Eindruck.

Schön ist, dass sie Vertrauen zu uns aufbauen und man sie im Berg machen lassen kann.

Schafe prägen eine Landschaft sehr positiv;  man kann sie zum Beispiel gut gegen Verbuschung einsetzen.

Ich verarbeite auch gerne unsere eigene Schafwolle; ich finde es toll: Diesen Tieren geht es gut.

Überhaupt ist Tierehüten eine natürliche Tätigkeit und liegt uns Menschen im Blut.

Daniela Vyas (व्यास)