Probleme und Lösungen > Großprädatoren und Rewilding

Die Ausbreitung von Großprädatoren, insbesondere Wölfen (Canis lupus), hat schon viele Weidetierhalter und Hirten zum Aufgeben gebracht.Wenn die Wölfe weiterhin immer mehr werden, wird die Weidewirtschaft nicht mehr lange existieren. Deutschland beherbergt viel mehr Wölfe als Schweden, in dessen ausgedehnten Wäldern viel mehr Platz für Wölfe ist. Und NGOs, allen voran der NABU, der viel Geld mit Wölfen macht, wünschen immer noch mehr Wölfe zum Zwecke von Rewilding und Landgrabbing, behandeln die Weidetierhalter und Hirten mit überheblicher Herablassung und Verachtung und stacheln die Bevölkerung gegen die von Wölfen heimgesuchten Hirten auf mit der Lüge vom funktionierenden Herdenschutz. Beim Thema Herdenschutz muss man auch immer seine negativen Auswirkungen auf Ökosysteme und Sozialleben berücksichtigen, wie in einigen Links zu erfahren ist.
Rewilding würde vielleicht in den Städten Sinn ergeben, aber Kulturlandschaften mit intakten Weideökosystemen werden dadurch zerstört.
Ganz besonders bedrohlich sind Wölfe für Schafe, aber eben nicht nur; auch Ziegen, Kälber, Kühe, Pferde, Esel, Alpakas und Herdenschutzhunde wurden schon von Wölfen getötet. Braunbären (Ursus arctos) sind in erster Linie eine Bedrohung für die Imkerei. In Indien können Tiger ein Problem für die Weidehaltung sein. Zur Lösung muss auf jeden Fall eine Eindämmung der Großprädatoren gehören. Die ökologische Lehre der „Spitzenprädatoren“ kann nicht von der Wildnis eins zu eins auf dicht beiedelte Kulturlandschaften übertragen werden, wo die Menschen bereits eine gewisse Rolle als Spitzenprädatoren spielen.
Speziell zum Wolf:
